Mit einem positiven Quartalsergebnis startet die DEUTZ AG in das Geschäftsjahr 2010. Der Auftragseingang hat kräftig zugelegt. Mit Bestellungen in Höhe von 312,0 Millionen Euro liegt die Nachfrage um etwa 50 Prozent über dem Vorjahreswert (Q1 2009: 205,9 Millionen Euro). Im Vergleich zum letzten Quartal 2009 (230,5 Millionen Euro) sind die Auftragseingänge sogar um mehr als ein Drittel gestiegen und liegen im dritten Quartal in Folge über dem Umsatz. Damit bestätigt sich der positive Trend, der sich bereits Ende 2009 abgezeichnet hatte. Doch nicht nur die Nachfrage hat deutlich angezogen. Auch der Absatz hat sich zum 31.März 2010 im Vergleich zum entsprechenden orjahresquartal um rund 10 Prozent auf 33.784 Stück erhöht (Q1 2009: 30.589 Stück). Ebenfalls erfreulich entwickelt hat sich der Umsatz im ersten Quartal 2010. Die Erlöse der ersten drei Geschäftsmonate summierten sich auf 236,4 Millionen Euro und lagen damit um sieben Prozent höher als im ersten Quartal 2009 (220,6 Millionen Euro).
Das wichtigste Signal für die Trendwende zeichnet sich jedoch in der positiven Ergebnisentwicklung ab. Zum ersten Mal seit Beginn der Krise im zweiten Halbjahr 2008 kann DEUTZ wieder ein leicht positives operatives Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) in Höhe von 0,7 Millionen Euro vermelden und das im erfahrungsgemäß saisonal bedingt schwächsten ersten Quartal. Vor allem die durch das Maßnahmenprogramm «MOVE» dauerhaft gesenkten Fixkosten trugen hier neben den positiven Absatz- und Umsatzentwicklungen zur deutlichen Ergebnisverbesserung bei. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum verzeichnete DEUTZ noch einen Verlust von 19,9 Millionen Euro. Nach Einmaleffekten in Höhe von 1,7 Millionen Euro ergab sich für das erste Quartal 2010 ein EBIT von –1,0 Millionen Euro.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 ist entsprechend positiv. "Für das Gesamtjahr sind wir optimistisch. Wir erwarten 2010 eine deutliche Steigerung bei Auftragseingang, Absatz und Umsatz gegenüber 2009. Hält die gute konjunkturelle Entwicklung an, gehen wir im laufenden Jahr von einem positiven EBIT und einer deutlich gestiegenen Zahl von verkauften Motoren aus", so Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG.
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